Auf geht’s zum PM Forum 2011

25.10.2011

Letztes Jahr war die Twitterwall der größten deutschen Projektmanagement-Veranstaltung noch überschaubar, dieses Jahr sehe ich schon eine Menge bekannter Gesichter in den #pmf11-Tweets. Unlocking Potential ist wieder dabei, eingeleitet durch ein Podcast-Interview mit dem Keynote-Speaker Ed Hofmann von der NASA und gleich live vor Ort…natürlich nicht ohne den roten Hut.


Unlocking Potential gratuliert Schwupp zum 2. Ranglistenplatz

21.10.2011

Seit dem Sommer sponsored das Blog die SchwuppDiWupp und freut sich, dass die Crew um Skipper Christian Zschiesche den 2. Platz der X-79-Rangliste ersegelt hat – Herzlichen Glückwunsch!

Der 1. Platz ging “wie immer” an den Segelmacher der SchwuppDiWupp, Bernd Zeiger. Damit ist die Regattasaison 2011 zu Ende und ich bin gespannt auf das kommende Jahr.


Die GPM hat ihr eigenes Blog gestartet!

20.10.2011

News (Icon)Vorgestern ist für mich ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen, als Elisabeth Kraus von der GPM bei mir anrief und mir mitteilte, dass die GPM jetzt mit eigenen Blog an den Start geht. Mit Chefredakteur Reinhard Wagner, Forschungsvorstand der GPM und bereits mehrfach Gast beim PM Podcast, sorgt ein hochranginger und innovationsfreudiger Vorstand der GPM für die Qualität der Beiträge. Selbige werden vorwiegend von Protagonisten der GPM geschrieben und lesen sich interessant wie:

Alle Bereiche sind aktuell, fachlich fundiert und ergänzen die ausführlichen Beiträge der Mitgliederzeitschrift projektMANAGEMENT aktuell der GPM. Inwieweit der Meinungsbereich eines Fachverbands der Meinung einzelner Blogger wie Stefan Hagen und anderen überlegen ist oder diese ergänzen kann, muss sich zeigen. Während die Community rund um die deutschsprachigen Projektmanagement-Blogs auf dem PM Camp mit Themen wie Open PM über Sinn und Unsinn von Fachverbänden und deren Standards diskutiert, werden wir sehen, wie weit die GPM in diesen und andere Diskurse einsteigt. In der Vergangenheit gab es bereits wichtige und kontroverse Beiträge von GPM-Führungspersönlichkeiten in den Projektmanagement-Blogs.

Ich würde mich freuen, wenn die GPM nicht nur hochwertige fachliche Beiträge über bekannte Themen im Blog publiziert, sondern in die teils scharfe Diskussion um aktuelle Projektmanagement-Themen einsteigt. BTW, wer von der GPM fährt dieses Jahr auf das PM Camp? Ich meinerseits bin leider schon ausgebucht gewesen und schaffe es diesmal leider nicht.

Auf dem PM Forum werde ich mit Elisabeth Kraus und Reinhard Wagner über das neue Blog sprechen und wünsche an dieser Stelle viel Glück und Erfolg!


Die Weiterentwicklung von Scrum ist gestartet

18.10.2011

Vor knapp zwei Wochen hat Ken Schwaber den Weg zur Weiterentwicklung von Scrum beschrieben. Er basiert letztlich auf der Beschreibung von Pattern entsprechend seinem Formular. Die Pattern müssen von einem Co-Sponsor unterstützt und dann an scrumguide@scrum.org geschickt werden. Die Bearbeitungszeit soll maximal 3 Monate betragen.

Ich freue mich, dass Ken wie die Scrum Pattern Community und ich mit meinem Scrum Pattern Repository auf Pattern als Beschreibungssprache setzt und hoffe, dass die vielen Pattern, die aus dem Scrum Guide verschwunden sind, über eine zentrale Pattern-Bibliothek auf scrum.org wiederbelebt werden, ergänzt um die anderen Quellen im Netz.

Bis jetzt wurde leider nur ein Pattern eingereicht, insofern muss die Zeit zeigen, wie die Akzeptanz ist. Ich für meinen Teil werde dem Bloggen jetzt wieder mehr Zeit einräumen und die Bibliothek in diesem Blog zeitnah vervollständigen.


Steve Jobs – Ein Nachruf

06.10.2011


Heute ist Steve Jobs im Alter von 56 Jahren im Kreise seiner Familie gestorben. Für mich war er in mehrerer Hinsicht ein Vorbild. Sowohl seine kompromisslose Art nutzerzentriert zu Denken und zu Handeln, hohe Qualität zu liefern oder Dinge eben nicht zu tun, als auch die Professionalität seiner Präsentationen sind bemerkenswert. Ich bin neugierig, wie Apple sich weiterentwickeln wird, nachdem der bekannteste Visionär von Bord gegangen ist.

Vom Blog Presentation Zen bin ich auf eine kurze Rede von Steve Jobs an der Stanford University aus dem Jahre 2005 aufmerksam gemacht worden. Dort erwähnt er drei Dinge, die sein Leben geprägt haben:

  1. Connecting the dots
    Nach 6 Monaten am Reed College, beschloss er den Weg zum Abschluss nicht mehr zu verfolgen, unter anderem aufgrund der für seine Eltern hohen Kosten. Dies verschaffte ihm die Chance, sich noch einige Zeit Kursen zu widmen, die ihn interessierten. So widmete er sich der Kalligraphie, die später wesentlichen Einfluss auf die hoch entwickelte Typographie im ersten Mac und ihm davon abgekupferten Windows hatte. Rückwirkend kann man diese Punkte miteinander verbinden, allerdings nicht am Anfang des Weges in Richtung Zukunft. Für Steve Jobs war es entscheidend, Vertrauen in sich selbst zu haben, insbesondere wenn man ausgetretene Pfade verlässt.

  2. Love and loss
    Für ihn war es ein großes Glück, so früh im Leben gefunden zu haben, was er liebte…den Mac. Ein Jahr nach dessen Debut wurde er gefeuert. Für ihn war es rückblickend eine glückliche Wendung, da er NeXT aufbauen konnte, PIXAR gründete und seine Frau kennenlernte. Und so ist sein Resümée, dass man im Arbeitsleben die Dinge tun soll, an die man glaubt und die einen wirklich zufrieden stellen. Wenn man sie noch nicht gefunden hat, muss man weiter suchen und sich nicht auf einem Kompromiss ausruhen.

  3. Death
    Seit er 17 Jahre alt war, hat sich Steve Jobs entsprechend des Spruchs “If you live each day as if it was your last, someday you’ll most certainly be right” morgens die Frage gestellt, ob er an dem Tag das machen würde, was er vor hat, auch wenn es sein letzter wäre. Wenn mehrere Male die Antwort “Nein” war, wusste er, dass er etwas ändern müsse. Und so waren seine Krebsdiagnose und das Thema Tod für ihn auch wesentliche Treiber für Änderungen: “Your time is limited, so don’t waste it living someone else’s life.” Aus seiner Sicht soll man sich nicht von Dogmen einsperren lassen, die Ergebnisse des Denkens anderer Leute sind. Viel mehr soll man den Mut haben, seiner Intuition zu folgen.

Recht hat er an dieser Stelle und auch darüber hinaus. Denn je länger man ab einer gewissen Grenze über eine Entscheidung nachdenkt, desto eher entscheidet man rückblickend gesehen falsch.

Und nun die Präsentation von Steve Jobs für die, die sich 15 Minuten Zeit nehmen…ich werde “one more thing” vermissen:

Weitere Nachrufe von Bill Gates, Bob Iger, Barack Obama, Eric Schmidt, Michael Dell, Mark Zuckerberg, Carol Bartz und Jerry Brown.


Out-of-the-box Thinking – Ultra Maxi Transport

02.10.2011

Wie schafft man eine knapp 30 Meter lange und 14 Stockwerke hohe Rennyacht unter einer 9m hohen Brücke durch? Flachlegen:

Von dieser Sorte gibt es weltweit nur sehr wenige Boote. Wer mehr darüber wissen will, findet bei YouTube einen knapp 5-minütigen Kommentar zu einem dieser Riesen. Noch mehr gibt es im YouTube-Channel BigBoatRacing.

In anderen Ländern werden solche Probleme etwas direkter gelöst:
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