Soeben erreichte mich eine amüsanter Kurzartikel zum täglichen Bahndebakel. Der passt, da inzwischen die durch die Bahn aufgrund Verspätungen bei mir verursachten gemittelten Kosten die geplanten Aufwände ca. um das Vierfache übersteigen, zuletzt einmal Karlsruhe Richtung Stuttgart Flughafen für über € 100. Soweit die Vorrede…
Damit sich die Passagiere beim Warten nicht langweilen, Bahnfahren auch weiterhin ein Abenteuer bleibt und der Adreanlinspiegel steigt, hat die Bahn ein altes Spiel aufgegriffen. Zu beantworten sind dabei u.a. folgende Fragen:
Werde ich an meinem Ziel kommen?
Wenn ja, wann?
Mit welchem Zug werde ich fahren?
Und damit es nicht allzu schwierig wird aber dennoch spannend bleibt, wird ein Fülle verschiedener Hinweise verteilt. Ganz wie man es aus den alten Computerspielen kennt, folgt man diesen und wer sie richtig zu deuten weiß, wird das Ende der Reise auch erleben. So gibt es beispielsweise Textbotschaften mit unterschiedlichen Informationen, die auf Anzeigen quer über den Ausgangsort der Reise verteilt sind. Oder aber man folgt den verschiedenen Lautsprecheransagen, die auch Hinweise geben, z.B. zu möglichen Verspätungen für den zu nehmenden Zug (man hat z. B. die Wahl zwischen 25 und 120 min) samt diverser Verspätungsgründe. Nicht zuletzt bleibt dem Spieler und Bahnreisenden nach das Internet zu Hinweissuche.
Alles in allem mangelt es nicht an Informationen. Mit etwas Geschick, der richtigen Strategie und Geduld sollte es jedem Reisenden möglich sein, das Ende des Spiel und damit seinen Zielbahnhof zu erreichen. Irgendwann.
Wer sich auf Bahnfahren einläßt, kann sich tagtäglich zu seiner Weitsicht beglückwünschen und über die neuen Einfälle im Spielablauf freuen.
Die monatliche Gebühr von 95,00 € sind für den zu erwartenden nachhaltigen Spielspaß ein Klacks und werden sicher von allen Spielern gern gezahlt.
Ein Hoch auf die Deutsche Bahn!