Na vielleicht ist das Pferd noch nicht ganz tot, nur die Beine der Vermittler sind zu lang…

31.08.2010

Mein Posting bringt gerade spannende Kommentare in geschlossenen Diskussionsforen für Freiberufler. Den folgenden YouTube-Link möchte ich Ihnen nicht vorenhalten. Ob das was mit Lügen und langen Beinen zu tun hat, weiss ich nicht, aber es passt:

P.S.: Die Angst, Vermittler würden mich wg. des letzten Postings nicht mehr ansprechen ist unbegründet. Immerhin stimmt die Größe meiner Pferde ,-) ..und sorry für den Typo im Posting…


Reitet die Vermittlerbranche ein totes Pferd?

31.08.2010

Gestern rief mich ein Recruiter eines der großen Vermittlungsunternehmen aus Deutschland überraschend an und wollte den Kontakt reaktivieren. Rückblickend hatte ich ihn regelmäßig kontaktiert während Anfang 2009 kaum vernünftige Projekte zu bekommen waren und scheinbar hatte sich die Sache rentiert. Um so überraschter war ich, als er mir mitteilte, dass er zu einem kleinen Beratungsunternehmen gegangen ist und was er von an deren Freiberuflern an Feedback bekam. Per Zufall war ich die Nummer 8 auf seiner Telefonliste von Experten, die er für zukünftige Projekte ansprechen wollte. Und von allen 8 Kandidaten erhielt er das konsistent das Feedback zurückgespielt, dass keiner mehr an das Überleben der Vermittlerbranche in der heutigen Form glaubt…er selbst auch nicht. Hier die Kernthesen, die wir festgehalten haben. Wer mehr über die Hintergründe wissen will sei auf mein Posting Vermittlung von Projektorganisationen statt Bodyleasing – Nachfolger der modernen „Sklavenhändler“? verwiesen:

  1. Mangels Wertschöpfung läuft die Vermittlerbranche Gefahr sich ähnlich Immobilienmaklern zur Wegelagerei zu entwickeln.
  2. Die Zielvereinbarungen in der Branche verhindern zumeist jegliche Berücksichtigung von Nachhaltigkeit hinsichtlich Kunden- und Freiberufler-Beziehungen.
  3. Die Stundensätze befinden sich im freien Fall, unterstützt durch die große Zahl von Quereinsteigern.
  4. Die Vermittlerbranche ist in 1-2 Jahren in der heutigen Form tot.

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Ab heute Multihull-Regatta in Rangsdorf

27.08.2010

Ab jetzt bin ich im Seesportclub Rangsdorf und bereite die 2. Internationale Mehrrumpf-Regatta Rangsdorfer See vor, den Artikel über die 1. Regatta am Rangsdorfer See gab es letztes Jahr hier im Blog. Wer Lust hat sich die großen 2m-Boote und die schnellsten und besten Konstruktionen der etwas kleineren Mini 40-Klasse anzusehen: Einfach vorbeikommen, Zuschauen und Klönschnack halten. Regatta gefahren wird von Samstag Mittag bis Sonntag am frühen Nachmittag. Selbstverständlich können auch andere Modellbootfahrer kommen und außerhalb des Regattageländes fahren, vorausgesetzt es sind noch passende Fernsteuerkanäle frei.

Für alle anderen derweil ein paar seltene Aufnahmen über ein fallendes Rigg von sailinganarchy.com. Dem Boot ist eine Wante gerissen und entsprechend gabs Bruch:

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Kenne Deine Stakeholder!

26.08.2010

Nachdem Müller in Teil 1 den Projektauftrag bekommen hat, gehen wir zum nächsten Schritt: Erkenne Deine Stakeholder.

“Als Stakeholder (engl.) wird eine natürliche Person (der Mensch in seiner Rolle als Rechtssubjekt) oder eine juristische Person (z .B. eine Institution) bezeichnet, die …”

Halt! Danke, liebe Wikipedia, aber Menschen, die Ihrer Rolle als Rechtssubjekt kommen nur in Büchern vor. Wie sieht es also in der Praxis aus?
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Kanban & Multitasking (Comic)

25.08.2010

Multitasking macht nicht unbedingt schneller, das hat schon Toyota 1947 erkannt. Bei Kanban gibt es ein work-in-progress-limit, dass die Überfrachtung mit zu vielen Aufgaben verhindert.

…und damit verabschiede ich mich wieder in die Blogmigration…


Lachnummer gegen Blogger in Philadelphia

24.08.2010

Zwischendurch schreibe ich über die Blogosphäre an sich und heute ist über Fefe’s Blog eine Lachnummer eingegangen. Philadelphia hat eine Abgabe für das Privileg eingeführt, im Web bloggen zu dürfen. Vielleicht kommt ja demnächst eine Steuer auf jede private Homepage und dann in der nächsten Stufe Lizenzen nur noch für obrigkeitskompatible Inhalte wie in China. Glücklicherweise lässt der referenzierte Artikel vermuten, dass Philadelphia in Zukunft korrigiert.

Die Idee ist so schlau wie die von Klaus Jansen, Vorsitzendem des Bunds Deutscher Kriminalbeamter, der das Internet doch mal per Reset aus dem Kanzleramt in Deutschland im “Ernstfall” vom Netz nehmen möchte.

Weitere Informationen zum Thema Internet-Ausdrucker bei Wikipedia