Wie BP und die US-Regierung die austretende Ölmenge erfolgreich maximieren – Risikomissmanagement fast perfekt

30.06.2010

Nachdem ich gestern auf diverse Öl-Desaster gestoßen bin, ist mir heute endgültig der Kinnladen runtergefallen. Die US-Regierung und BP haben sehr erfolgreich internationale Hilfe abgelehnt. Einige Angebote sind ja durch die Öffentlichkeit gegangen, andere Angebote wie die im Artikel der Financial Post beschriebenen, sind weniger aufgefallen. Insgesamt hätte doch bereits nach der Exxon Valdez klar sein müssen, dass Maßnahmen zur Bewältigung zukünftiger Risiken vorbereitet werden müssen. Stattdessen scheint gerade Schadensmaximierung betrieben zu werden. Kein Wunder, dass sich schon eine Facebook-Gruppe zum Boykott von BP mit über 750.000 Gleichgesinnten zusammengefunden hat.

BTW, die Seite wurde von Facebook unauffällig abgeschaltet, was wiederum zu einem Aufschrei in der Öffentlichkeit führte, worauf sich Facebook wiederum genötigt sah die Seite mit einer Ausrede wieder online zu stellen.

Alles in Allem ein Musterbeispiel für uns Projektmanager wie man solche Themen NICHT angeht.


Werden oder bleiben Sie PMP® mit je einer kostenlosen Ausgabe von Cornelius Fichtners PM Prepcast oder PDU Podcast

30.06.2010

Heute gibt es je eine Episode des PM Prepcast ($100) und des PDU Podcast ($200) von Cornelius Fichtner umsonst. Cornelius ist im Blog bereits bestens bekannt durch

Mit dem Prepcast können Sie sich auf die PMP-Zertifizierung vorbereiten. Thomas Weller schreibt dazu:

Ich habe einen unüblichen Ansatz gewählt: zuerst habe ich alle Episoden
des PMPrepcast durchgenommen und erst danach den
PMBOK® Guide gelesen. Dieser
machte auf einmal sehr viel mehr Sinn und ehrlicherweise habe ich das
Studieren genossen – jetzt verwende ich den PMBOK® Guide als
Referenzhandbuch täglich in meinen Projekten.

Der Prepcast ist auf jeden Fall die Top-Ressource für den Eintritt in die
Welt der “PMI-isms”. Danke für die viele Zeit, den Aufwand und dass Du [Cornelius] den
Prepcast zu diesem vernünftigen Preis anbietest. Die Kosten-Nutzen-Rechnung
ist schnell getan: Kaufen!

Und wie kommen Sie nun an die kostenlosen Ausgaben?

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Projekt explodiert – 40 Jahre Desaster – kein Ende absehbar

29.06.2010

Derzeit reden alle über den Oil spill im Golf von Mexiko. Weniger bekannt ist, dass bereits vor 20 Jahren Exxon Mobil vor der schottischen Küste anstatt Öl beim Bohren Gas getroffen hat. Auch dort kam es zur Explosion, seitdem sprudelt das Treibhausgas Methan an die Meeresoberfläche und die Regierung und Exxon Mobil kehren es erfolgreich unter den Tisch, es genügt halt die Einrichtung eines Sperrgebiets.

Die Russen haben das Ganze noch getoppt und haben in Usbekistan vor 40 Jahren das Tor zur Hölle produziert. Dort wurde ein 350 Milliarden-Dollar-Gasfeld angebort und die gesamte Ausrüstung verschwand nach einer Explosion in einem riesigen Krater. Die Russen, pragmatisch wie immer, fackeln seitdem kurzerhand das Gas ab:

Und was sagt uns das als Projektmanager eindringlich? Projekt- und Projektlebenszyklus sind eben nicht das Gleiche!


45 oder 22 Minuten-Meeting? Hauptsache keine 30/60 Minuten!

29.06.2010

Über das Blog von Jochen Lillich bin ich auf eine Präsentation von Nicole Steinbok gestoßen, die sich im Rahmen einer iGNiTe-Präsentation die Standard-Meetinglänge von 30 bzw. 60 Minuten vorknöpft. Abgesehen davon, dass das Format der Präsentation mit 5 Minuten Länge, 20 Slides und automatischer Slide-Weiterschaltung nach 15 Sekunden äusserst unterhaltsam ist, neigen Meetings in Standardlängen dazu ohne Abstand aufeinanderzufolgen und regelmäßig überzogen zu werden. Daneben stürzt man von einem Raum in den anderen. Man muss sich entweder einigen pünktlich anzufangen und früher aufzuhören, oder später anzufangen und pünktlich aufzuhören. Die erste Lösung ist professionell, die zweite eher mit Studenten kompatibel. Aber lassen wir Nicole Steinbok erst einmal zu Wort kommen:

Und hier noch das Plakat von ihrer Facebookseite unter 22MinuteMeeting.info:

Scott Berkun hat übrigens auf ein Blog mit Ergebnissen der Einführung von 45-Minuten-Meetings hingewiesen. Dort sieht man gleich das Ergebnis von mehr Disziplin…


Vermittlung von Projektorganisationen statt Bodyleasing – Nachfolger der modernen "Sklavenhändler"?

28.06.2010

Wieder einmal hat Bas de Baar, Top-Blogger aus Holland, ein Posting abgeliefert, dass es in sich hat. Seine Bloggeraktivitäten als Project Shrink werden aus seiner Sicht durch zwei Kernargumente getrieben:

“I want to stay as close to the edge as I can without going over. Out on the edge you see all kinds of things you can’t see from the center.” -Kurt Vonnegut”

“If we are studying projects, we cannot do this without looking at the individual stakeholders and team members. We cannot do this without the organization where the project is conducted. We have a tendency to look at individual elements, and we know somewhere there are some connections, but mostly we treat every scale individually. But all things are interconnected.”

Nehmen wir nun die vier Trends, die ihn interessieren. Teilweise sieht man sie bereits, teilweise werden sie Projekte und ihre Umgebung erst in der Zukunft beeinflussen:

  1. Unabhängige mobile Mitarbeiter
    Ob man sie nun Cloudworker, Digitale Nomaden oder ortsunabhängige Spezialisten nennt, die Anzahl der Freiberufler und Selbständigen ist gewaltig und stellt einen mehr als ausreichenden Pool für jede Art von Projekt dar.
  2. Organisationen als Projektmoderatoren und -vermittler
    Hollywood lebt bereits ein interessantes Geschäftsmodell in dem Sinne vor, als dass die Kernorganisation festangestellter Mitarbeiter des Filmprojekts minimal ist. Ebenso könnte man aus Sicht von Bas ein Pharmaunternehmen mit einer Minimalanzahl fester Mitarbeiter betreiben und so gut wie alles outsourcen.
  3. Digitaler Marktplatz
    Es gibt bereits diverse Marktplätze für Projekte, von der reinen Suche nach Ressourcen bis zum integrierten Projektlebenszyklus.
  4. Infrastruktur
    Als Enabler für die vorherigen drei Trends kann man den Fortschritt im Technologiebereich identifizieren. Nur auf dieser Basis können verteilte Projekte erfolgreich umgesetzt werden.

Nun die Frage: Wohin kann die Reise gehen?
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Einführung Risikomanagement mit kostenlosen Templates

25.06.2010

Vor einiger Zeit habe ich mit Cornelius Fichtner eine Einführung in das Thema Risikomanagement im PMBOK® Guide-Flavour aufgenommen. Heute sind die restlichen Teile des Vierteilers in englischer Sprache online gegangen. Zum ersten Mal haben wir dabei eine Präsentation live mit unser Diskussion als Audiokanal mitgeschnitten. Cornelius hat dann einen herrlichen Vorspann im Garten dazu aufgenommen:

Super Idee! Nachdem Sie den Podcast gehört haben kennen Sie Risikomanagement, best practices aus dem Bereich und können mit den beiden kostenlosen Risikomanagement-Templates von pm-templates.de umgehen bzw. sie auf Ihre Bedürfnisse anpassen. Hier die Links zu den vier Teilen des Podcasts und zu den Templates:

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