Interaktive Visualisierung komplexer Daten – kostenloses Tool von IBM

28.05.2010

Wie sieht die Gehaltsstruktur an US-Universitäten oder der Alkoholkonsum US-Bundesstaat Michigan aus? Nicht wirklich inhaltlich relevant für uns, aber das verwendete Tool ist spannend. IBM hat vor einigen Jahren in Rahmen seiner Forschungsarbeit unter many-eyes.com eine kostenlose Plattform zur Visualisierung komplexer Daten aufgesetzt. Nachdem ich gestern das Blog bereits als eBook veröffentlicht habe, können Sie es jetzt selbst analysieren. Dazu habe ich alle Texte exportiert und das Gros der XML-Tags entfernt. Die Worthäufigkeit überrascht erstmal nicht:

Spannend ist dafür das interaktive Tool zur Analyse der Sätze. Hier ein Beispiel für das PMBOK, durch Klick auf das Bild gelangen Sie zum Diagramm:

Viel Spaß bei der Analyse ,-)


"PM-Führerschein": PMI=Theorie und GPM=Praxis?

27.05.2010

Das ist mein Bild nach einem ausführlichen Gespräch mit Andreas Stein, einem der Leiter der GPM-Regionalgruppe Hamburg und Geschäftsführer der Firma projektimpulse. Letzte Woche diskutierte er mit Oliver Lehmann bei oose über die PMI- und IPMA-Zertifizierungssysteme (vgl. Präsentation). Für Insider: Die Zertifikate der GPM, präziser der PM-Zert, basieren auf dem IPMA 4-LC (4-Level-Certification Model).

Die aus meiner Sicht wichtigsten Ergebnisse des Gesprächs waren:

  • Äpfel und Birnen-Vergleich?
    Es ist die Frage was man vergleicht, auch wenn das Interesse beider Fachverbände die professionelle Abwicklung von Projekten ist. Die Zertifizierungssysteme sind unterschiedlich aufgebaut und können am ehesten über die Erfahrungsniveaus der Zertifikanten verglichen werden. Die Zertifizierungsverfahren mit den multiple-choice-Tests des PMI und den schriftlichen bzw. mündlichen Prüfungen sowie Workshops der GPM sind nicht direkt vergleichbar.

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PM 2 go – das PJMB Blog zum Mitnehmen als eBook

27.05.2010

Endlich gibt es das Blog von Projekt Management Beratung auch 2 go. Lesen Sie wöchtlich die spannensten PM-Postings auf Ihrem iPhone, iPod, iPad, Kindle oder jedem anderen eBook-Reader, der die Formate ePub, mobipocket oder PDF unterstützt unterstützt.

Welche Themen möchte Sie abonnieren?

Auf der Partnerseite von Zinepal können Sie sich die aktuelle Ausgabe immer automatisch per Mail auf Ihren Rechner oder eBook-Reader schicken lassen, oder die PDF-Datei per RSS abonnieren.

Viel Spaß!


Twitter-Erfolg abseits der Mainstream-Metriken

26.05.2010

Derzeit stellt hauptsächlich die Anzahl der Follower bei Twitter eine Metrik für die Wichtigkeit eines Accounts dar. Passend dazu gibt es diverse Tools, mit denen man nach thematisch passenden Followern suchen kann um ihnen automatisiert zu folgen um selbst wieder Follower zu gewinnen. Ca. 75% aller neuen Hinweise zu neuen Followern meines Accounts fallen in diese Kategorie (und werden von mir ignoriert). Aber was macht nun wirklich Erfolg auf Twitter aus?

Wirklich nachhaltig dürften nur die Leser sein, die die Tweets auch lesen. Insofern bin ich kein nachhaltiger Leser, denn bisher fehlt mir noch das Tool um intelligent die wertvollen Tweets aus dem Rauschen zu filtern. Falls jemand schon die nächste Toolgeneration nach TweetDeck und Freunden entdeckt hat, freue ich mich über den Tipp ,-)

Einen guten Ansatz finde ich den proprietären Algorithmus von the plan is, um die Relevanz von Postings mit dem Tag #pmot (project managers on twitter) zu errechnen. Zu gerne wüsste ich, welche Faktoren eingerechnet werden. Aber wie bei vielen anderen Metriken auch, würde hier Goodheart’s Gesetz greifen und die Metriken in kürzester Zeit ad absurdum geführt werden.

Insofern werde ich auch weiter meine Blogpostings über Twitter ankündigen, auf so manches gute Posting anderer Blogs hinweisen und abwarten wann Twitter endlich erwachsen und das Potential der vielen wertvollen “Content-Stecknadeln” dort gehoben wird.


Kommunikationsdefizite – weshalb die Welt ein Schlamassel ist

25.05.2010

Das Blog von Scott Berkun gefällt mir immer besser. Er lebt von seinen Büchern und Vorträgen und zeichnet sich dadurch aus, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. Vorletzte Woche hat er kurz die beiden Grundursachen diskutiert, die aus seiner Sicht die Welt zum Schlamassel machen: Leute hören nicht z und lesen schon gar nicht.

  • Leute hören nicht zu
    Unabhängig davon, wie man den Stand der Welt nun sieht, warten viele in einem Gespräch einfach nur auf die Chance endlich selbst das Wort ergreifen zu können anstatt wirklich zuzuhören und zwischen den Zeilen zu lesen, was der Gesprächspartner eigentlich sagen möchte. Wenn man nicht glaubt, dass jemand zuhört, spricht man gerne lauter und setzt damit eine negative Feedbackspirale fort. Insofern kann man aufgeregte oder wütende Personen häufig einfach dadurch herunterholen, dass man ihnen zuhört und sie ggf. bestätigt. Ich gebe zu, dass mich manche langezogene Darstellungen unglaublich langweilen und dann erwische ich mich tatsächlich dabei, auf das Ende zu hoffen um ggf. einhaken zu können. Und wie oft hört man Tag nicht richtig zu und bekommt es noch nicht einmal mehr mit?

  • Leute lesen nicht
    Scott erläutert an einem kurzen Blogposting, in dem er beschreibt wie man ein Buch schreibt, dass Leute häufig nach den Aussagen in einem Text suchen, die sie bestätigen. Die meisten der Kommentare auf sein Posting sind Fragen dazu, wie man nun um den Aufwand des Schreibens herumkommt. Die Leser haben einfach nicht verstanden bzw. wollen nicht glauben, dass es nunmal keine Abkürzung gibt wenn man ein gutes Buch schreiben will. So verschwenden die Leser mehr Zeit damit eine unsinnige Frage zu schreiben, als das kurze Blogposting richtig zu lesen.

Natürlich kann man von hier aus wieder tiefer graben und kommt dann zu den Charakterfragen und der menschlichen Natur an sich. Festzuhalten bleibt, dass wir uns in unserem beruflichen Umfeld eigentlich ständig fragen sollten ob wir wirklich zuhören, auch wenn es gerade nicht um unsere aktuelle Top-Priorität geht und ob wir rechtzeitig erkennen, dass uns die andere Person nicht zuhört. Der zweite Punkte ist relativ schnell erkannt, der erste Punkt weniger.


Die schnellste Atlantik- und nun auch Mittelmeer-Überquerung

22.05.2010

Nachdem der größte segelnde Trimaran der Welt, die französische Banque Populaire V bereits den Rekord über den Atlantik gebrochen hat, ist nun auch der Rekord für das Mittelmeer über eine Strecke von 455 Meilen mit bis zu 85 km/h gefallen (vgl. Bericht auf yachtpals.com). Selbiger wurde genau vor einem Jahr von der Groupama 3 aufgestellt, die gerade den Rekord für die schnellste Weltumsegelung gebrochen hat. Im Gegensatz zum Schweizer America’s Cup-Team, welches sich dieses Jahr wirklich unsportlich verhalten hat, hat Groupama 3 den Kollegen vom Monster-Trimaran wenigster gratuliert!