Wo bleibt die Antwort auf meine Mail? Eine Taxonomie mit Empfehlungen.

29.01.2010

Während der Projektaquise für 2010 habe ich wieder einmal die vielen Spielarten des Umgangs mit Mail erlebt und versuche nun diese in einer Taxonomie zu ordnen und Ihnen Hinweise auf den Weg zu geben, wie man mit den verschiedenen Klassen umgehen kann. Ausgangslage sei eine Mail mit relevantem Inhalt an eine Person oder Firma, auf die eine Antwort zu erwarten ist, allerdings keine eintrifft. Nun beginnt man automatisch verschiedene Hypothesen darüber aufzustellen, mit wem man es auf der anderen Seite zu tun haben oder was passiert sein könnte. Hier ein Vorschlag für Klassen, in die der Empfänger (der Einfachheit verwende ich nur die männliche Form) fallen könnte:

  1. Urlaub/Reise/Krankheit
    Bevor wir zu den negativen Varianten kommen, zunächst die positiven Fälle. Regelmäßig wird vergessen, einen Abwesenheitsassistenten zu konfigurieren. Wo er für Unternehmen Sinn macht, ist er im privaten Bereich aus Sicherheitsgründen nicht empfehlenswert. Wer soll schon wissen wann die Wohnung leer steht.
    Tipp: Nach geeigneter Zeit eine weitere Person anschreiben um herauszufinden, wann der Empfänger in der Lage ist zu antworten bzw. ob es einen Vertreter gibt.

  2. Überlastung/Technikausfall
    Manche Leute empfangen mehr E-Mails als sie mit ihrer Vorgehensweise beherrschen können. Dann wird häufig erst auf die zweite oder dritte Mail reagiert. Die gleiche Situation tritt ein, wenn der Empfänger technisch nicht in der Lage ist Mails zu empfangen.
    Tipp: Wenn bekannt ist dass der Empfänger seine Mails liest, einfach die Mail nochmals schicken und dem Subject “RESEND” o.ä. voranstellen oder zum Telefon greifen.

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Ein Monat Twitter – das Resümee

28.01.2010

Kurz vor Weihnachten habe ich mir nach einigen kritischen Postings dann doch Twitter angesehen und angefangen meine Blogpostings und gute Postings anderer Blogs über Twitterlinks zu verbreiten. Letztlich kann ich mich aber aus den laufenden Projekten nicht alle 10 Minuten ausklinken um aktiv an der Twitter-Community teilzunehmen, manchmal komme ich auch einige Tage nicht dazu. Inzwischen haben sich 136 Follower angesammelt, wobei ich nicht pauschal allen Leuten folge, die mir folge sondern nur denen, die thematisch für mich interessante Tweets verbreiten. Dieser Teil meiner Twitter-Aktivitäten hat sich durchaus bewährt, auch wenn ich dadurch nicht wirklich dazu komme zeitnah wirklich gute Tweets zu retweeten.

Auf der anderen Seite ist meine Hoffnung auf zusätzlichen hochwertigen Input über Twitter nicht aufgegangen. Dies ist insbesondere auch den Tools geschuldet, die keine hochwertige Auswertung von Tweets nach Relevanz und Wert zulassen. Unter dem Strich habe ich noch kein einziges vernünftiges Tool gefunden und so ist Twitter für mich quasi nur ein Output-Kanal.

Scott Berkun hat nach sieben Monaten Twitter seine Erfahrungen gebloggt. Seine Kernpunkte sind:
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P3O-Zertifizierung – Nach der Foundation nun der Practitioner

26.01.2010

Mir ist doch glatt eine neue Zertifizierung durch die Lappen gegangen. Das Office of Government Commerce, welches unter anderem auch für ITIL und PRINCE2 zuständig ist, hat neben einer Foundation nun auch eine Practitioner-Zertifizierung für P3O über die APM Group im Angebot. P3O ist der Portfolio-, Programm- und Projekt-Office-Standard des OGC und die APM Group ist unter anderem für die Akkreditierung der prüfenden Unternehmen zuständig.

Und wie immer habe ich auch meine Seite zu Standards und Zertifizierungen unter pm-standards.de aktualisiert.


Eine kurze Geschichte des Projektmanagements

25.01.2010

Auf Project Smart hat Duncan Haughey die Tage eine schöne Timeline des Projektmanagements verfasst:

JahrMeilenstein
2570 v. Chr.Pyramiden von Gizeh
208 v. Chr.Chinesische Mauer
1910-1915Gantt Diagramme
1956AACE gegründet
1957Methode des kritischen Weges
1958PERT-Technik
1962WBS
1955IPMA gegründet
1969PMI gegründet
1975PROMPT II-Methode
1975The mythical man-month (essay)
1984Theory of Constraints
1986SCRUM
1987PMBOK veröffentlicht
1989EVM
1994Erster CHAOS Report
1996PRINCE2
1997Critical Chain
1998PMBOK wird Standard
2006Total Cost Management
2008PMBOK 4th edition
2009PRINCE2:2009

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PMBOK® Guide 4th edition: Kostenloses Poster der Prozesse

25.01.2010

Inspiriert durch die kostenlosen PRINCE2-Plakate bin ich auf die Suche nach Plakaten rund um den PMBOK® Guide 4th edition gegangen und nicht wirklich fündig geworden. Kennen Sie ein gutes kostenloses Plakat?

Einen kurzen Überblick über die aktuellen Prozesse liefert das Plakat von Murilo Juchem:


Chaos oder Ordnung? Der neue Geschäftsführer aus Sicht der Komplexitätstheorie

22.01.2010

Heute habe ich ein Novum für Sie…Sie dürfen spielen! Jörg Leute hatte auf der GPM-Veranstaltung am Dienstag eine anschauliche Software aus der Komplexitätstheorie vorgestellt. Sie zeigt die Dynamik eines sozialen Systems, welches von außen beeinflusst wird:

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