Apple-Feuerwerk zum Jahresabschluss (Foto)

31.12.2009

Ich hatte es ja schon angedeutet, mein MacBook Pro ist nach 2,5 Jahren langsam gestorben. Es fing damit an, dass immer mehr Pixel des Displays ausfielen, gefolgt von einem DVD-Laufwerk, dass jeden Tag weniger lesefreudig war. Vor einigen Tagen entschied sich dann die Maustaste auf dem Gehäuse für den Rest ihres unrühmlichen Lebens gedrückt zu bleiben. Am Montag dann schnell ein Ersatzgerät bestellt, dass dann auch Mittwoch pünktlich eintraf. Daraufhin versucht die Daten zu überspielen, was dank halb so großer neuer Platte nicht ging. Der Apple Support hatte auch keinen Plan. Hier die Lösung für die Leute, die die Kommandozeile lieben und schnell einen Rechner ohne Stress kopieren wollen:

  • Den alten Apple mit gedrückter T-Taste starten, so dass er im Firewire Target Disk Mode landet
  • Beide Geräte mit einem Firewire-Kabel verbinden
  • Das neue Gerät mit der Betriebssystem-DVD starten und die Sprache für die Installation auswählen
  • Dann unter den Utilities zuerst das Disk Utility starten und die Platte formatieren
  • Danach das Disk Utility beenden und das Terminal starten
  • Dort sollten beide Platten unter /Volumes sichtbar sein
  • Kopieren der Daten mit asr -source /Volumes/<Quell-Laufwerk> -target /Volumes/<Ziel-Laufwerk>
  • Neue Platte mit bless /Volumes/<Ziel-Laufwerk>/System/Library/CodeServices startfähig machen
  • Terminal beenden, Installationsprogramm beenden und Rechner von der Platte starten
  • Apple Care einen Hinweis auf dieses Blog schicken

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Neue sehr gute Übersicht über PMA- & PMI-Zertifizierungen

31.12.2009

Die Fachhochschule des bfi Wien hat die Auswertung der Fragebögen zu den aktuellen Zertifizierungen von PMA (nationaler IPMA-Verband in Österreich) und dem PMI abgeschlossen. Als Ergebnis gibt es eine hervorragende Übersicht über die Verbände und Zertifizierungen auf z-p-m.at mit:

  • Kurzbeschreibungen
  • Zeitlichem Ablauf der Zertifizierungen
  • Voraussetzungen
  • Kosten
  • Anmeldung
  • Vorbereitung
  • Ablauf der Zertifizierunge
  • Rezertifizierung

So einen fachlichen Silvesterknaller nehme ich öfter! Hier ein Screenshot als Beispiel:

Update: Der Server scheint nicht mehr erfolgreich betrieben zu werden, so dass das Angebot nicht mehr verfügbar ist.


Kleine Blogopause (Foto)

29.12.2009

Die Weihnachtsmänner sind dieses Jahr schon weggesegelt…Bildschirm und Trackpad meines Laptops auch. Glücklicherweise konnte CanCom flott einen MacBook Pro mit Solid State Disk auf den Weg schicken. Somit bleibt mir jetzt das Eindampfen meiner Daten auf 50%, da die neue Platte auch nur noch halb so groß ist. Entsprechend ist mein Plan über die Tage das Thema Stakeholdermanagement aus der Sicht vom PM3-Buch der GPM aufzuarbeiten, untergegangen. Nebenher braucht mein NAS dann auch noch ein Ersatzgehäuse…

In diesem Sinne: Bis in Kürze, die IT-Reste glühen noch.


Stakeholder No. 1 – Der Executive Sponsor

28.12.2009

Der wichtigste Stakeholder jedes Projekts ist der Executive Sponsor, denn ohne dessen politischen Rückhalt und Fürsprache sind Projekte kaum zum Erfolg zu führen. Seine Aufgaben sind:

  • Bestimmung der strategischen Ausrichtung des Projekts
  • Definition der geschäftlichen Ziele des Projekts
  • Benennung des Projektmanagers (organisationsabhängig)
  • Bereitstellung der finanziellen Mittel
  • Entscheidungen über Issues und Scopeänderungen
  • Vorsitz des Lenkungsausschuss / Verfolgung des Projektfortschritts
  • Projektmarketing
  • Bearbeitung von Eskalationen
  • Abnahme der Liefergegenstände
  • Vorsitz des Projektabschlussmeetings
  • Autorisierung des Projektabschlusses
  • Beurteilung des Projekterfolgs, idealerweise über Metriken
  • Beurteilung des Projektmanagementerfolgs
  • ggf. Rolle des Mentors für den Projektmanager

Je nach hierarchischer Stellung des Executive Sponsors im Unternehmen, kann er das mit der Rolle verbundene Tagesgeschäft an einen Projektsponsor delegieren. Die Verantwortung ist geteilt zwischen Sponsor und Projektmanager. Der Sponsor ist dafür verantwortlich, dass der geplante geschäftliche Nutzen erbracht wird, der Projektmanager trägt die Verantwortung für die erfolgreiche Abwicklung des Projekts.


Erfolgreiches Stakeholdermanagement (Foto)

26.12.2009


Waving & Weaving – erste Erfahrungen mit Google Wave im Projektmanagement

25.12.2009

Nach den ersten Tagen in Google Wave auf dem Weg einen Text zum Thema Stakeholdermanagement gemeinsam zu verfassen (vgl. auch Postings in diesem Blog vom 21.12. und vom 22.12.), zeichnen sich erste Erkenntnisse ab:

Google Wave ist eine Kreuzung von Mail, Chat, Echzeit-Bearbeitung von Dokumenten durch Gruppen und dem größten Datensammler der Welt. Während ich das oben gezeigte Zitat schrieb, fingen die Kollegen an gleichzeitig daran zu editieren und ich merkte, dass der Text nicht mir gehört. In anderen Dokumenten haben die Änderungen der anderen Autoren wieder neue Ideen bei mir ausgelöst. So fing ich an den gerade geschriebenen Satz, unter dem ein Kommentar von jemand anderem entstand, gleich weiterzuentwickeln. Quasi wie eine stille Diskussion…

Auf der einen Seite macht es natürlich eine Menge Spaß, dass neue Tool auszuprobieren und herauszufinden, welchen Regeln die Zusammenarbeit implizit gehorcht und was die Erfolgsfaktoren sind. Auf der anderen Seite hat sich bereits herausgestellt, dass die Strukturierungsmöglichkeiten sehr begrenzt sind. Somit haben wir aktuell eine ganze Sammlung von Waves:

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