Microblogging – zwischen Schwätzmaschine und Projekttool

30.06.2009

Praxis (Icon)Vor einigen Tagen habe ich mich bereits einmal kritisch mit Twitter auseinandergesetzt und die verschiedensten Reaktionen geerntet:

  • Mike Lanxess: “Der Denkfehler ist glaube ich, Microblogging im Unternehmenskontext mit Twitter zu vergleichen.”
  • Dirk Röhrborn: “Die Nutzung kostet weniger Zeit, als für die E-Mail-Kommunikation notwendig ist, dafür ist der Nutzen durch die höhere Transparenz umso größer. Projektmicroblogs sind aus unserer Arbeit nicht mehr wegzudenken.”
  • Eberhard Huber: “Eine Microblogging Lösung um parallel während kreativen Arbeitens eine Dokumentations-Option zu haben, die synchron oder asynchron von anderen Projekt-Mitgliedern nachvollzogen werden kann, kann in einem Projekt ein wertvolles Werkzeug sein.”
  • Danny Quick: “Wir haben ebenfalls gute Erfahrungen mit Microblogging in Projekten gesammelt. Genau dann, wenn der Termindruck zunimmt und noch viele Einzelaufgaben offen sind.”

Über den Heise-Verlag kamen zu Twitter im Speziellen diverse polarisierende Artikel in den letzten Tagen:
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Survival kit für PRINCE2:2009 kommt endlich…und andere Neuigkeiten

29.06.2009

Standardisierung (Icon)Nach dem Launch von PRINCE2:2009 habe ich mich gefragt, wo die Templates und das versprochene neue Wissensportal bleiben. Andy Murray, Lead-Autor der neuen PRINCE2-Version, hat nun die Antwort geblogged. Während des PRINCE2 2009 Corporate Briefings am 09. Juli werden sowohl Mindmaps und Templates, als auch ein Survival kit veröffentlicht. Ob und wie man drankommt, werde ich noch herausfinden.

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Lessons learned zu verteilten Teams – eBay und Campana & Schott

26.06.2009

PMI BB (Icon)Gestern abend berichteten Andreas Häntsch (eBay) und Tobias Eikelmann (CS) von ihren Erfahrungen bei der Einführung und Integration von SAP CRM im eBay Kundenservice im Rahmen einer Veranstaltung der GPM in Berlin. Eine der größten Herausforderungen war das erfolgreiche Management der verteilten Teams in USA, Europa und Asien. Hinzu kam, dass die Teams aus mehreren Unternehmen kamen, unterschiedliche Englisch-Varianten sprachen und unterschiedlichen Kulturkreisen angehörten. Im Grunde genommen also die gängigen Probleme bei global verteilten Teams.

Die in diesem Kontext spannendsten lessons learned aus meiner Sicht waren:

  • Lokale Sponsoren einbinden
  • Management by travelling around

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Issue log/Problemprotokoll (Template/Vorlage) – Probleme im Griff

25.06.2009

Wissen (Icon)Nach einigen Monaten Pause geht es endlich wieder mit dem Templates weiter.

Projektmanagement ist in vielerlei Hinsicht das Lösen von Problemen. Eine Sonderform der Probleme sind Risiken. Sie sind Probleme, die noch nicht eingetreteten sind, allerdings mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintreten könnten. Die bereits eingetretenen Probleme, Begebenheiten, Sachverhalte und Themen (so die Übersetzung von Issue auf dict.leo.org), sollten in Projekten in einem Issue log festgehalten werden. Dies erhält die Übersicht, spart Zeit und ermöglicht ein professionelleres Managen des Projekts. Aus meiner Erfahrung heraus empfehle ich auf Basis der hier angebotenen Excel-Datei eine Wiki-Seite, da sie besser zugänglich ist als Dateien, die in diversen Versionen auf irgendwelchen Shares herumliegen. Wenn Sie Interesse an Wiki-Templates haben, schreiben Sie bitte einen Kommentar auf dieses Posting unter Angabe der von Ihnen eingesetzten Wiki-Software.

Issue log (Template)

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Microblogging (Twitter) – (Un)Sinn in Projekten?

24.06.2009

Praxis (Icon)Endlich jemand, der mich versteht? Bernhard Schloß hat sich in seinem Blog in den Postings Microblogging im Projektmanagement und Microblogging im Unternehmen kritisch mit Twitter & Co. auseinandergesetzt. Während des Blogger-Meetings in Berlin vor einigen Wochen habe ich live Twitter-Benutzer diverser “Indoktrinierungsgrade” erlebt. Auf der einen Seite möchte man natürlich gerne dazugehören, auf der anderen Seite stellt sich einfach die Frage nach dem Aufwand-/Nutzen-Verhältnis sowie den Vorteilen für Projekten. Gerade der erste Punkt wird häufig in dem Sinne kommuniziert, dass man zur Twitter-Community gehören muss um sie zu verstehen und zu wertschätzen. Auf der anderen Seite argumentieren auch Gruppen mit diesem Argument, mit denen man garantiert nichts zu tun haben will. Hier also mein aktueller Stand zum Sinn und Unsinn von Twitter in Projekten:

Aufwand
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Collaboration Tools – die Übersicht

24.06.2009

Wiki (Icon)Nach einem Monat Trockenkost mit dem agilen PMBOK® Guide geht es jetzt wie versprochen praxisorientierter weiter. Bevor ich mich in neuen eigenen Content stürze, arbeite ich wie immer meine Sammlung der besten Postings anderer Blogs auf. Gleich zu oberst liegt ein hervorragender Tipp des ToolBlog mit einer Mindmap über Collaboration Tools. Die Übersicht ist gigantisch:

Mindmap Collab Tools

Viele wichtige Softwareangebote sind enthalten, allerdings gibt es auch Lücken wie die Suche nach Projectplace ergab. Gut ist, dass man die Map in diverse Format exportieren und per RSS-Feed Änderungen abonnieren kann.